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„Der Einzug in die Kirche war unbeschreiblich.“

Manuela und Björn haben am im Juni ihre Traumhochzeit mit Gästen aus drei Kontinenten gefeiert. Bereits 1 ½ Wochen vor der Trauung hatten die beiden bereits ein Haus voller Besucher. Der Vorteil daran: Auf Grund des Trubels kam Manuela gar nicht mehr dazu, sich über die Hochzeit Gedanken zu machen. Das war auch nicht notwendig. Denn sowohl die standesamtliche Trauung mit anschließendem Polterabend als auch die kirchliche Hochzeit sind nach Plan abgelaufen. Manuela hat uns über ihr romantisches Hochzeitsfest berichtet.

HOCHZEIT FEIERN: Manuela, du und Björn habt am 6. Juni standesamtlich geheiratet und Polterabend gefeiert. Wie ist der Tag abgelaufen?

Manuela: Eigentlich ziemlich entspannt. Wir hatten ja Besuch von Verwandten aus Texas und Neuseeland. Haben also erstmal gemütlich zusammen einen Kaffee getrunken. Gegen 10:30 Uhr bin ich dann losgefahren und habe den Brautstrauß abgeholt und bin danach zum Friseur gefahren. Danach bin ich nach Hause und habe mich umgezogen bevor es richtig los ging.

HOCHZEIT FEIERN: Wann hat dann die Trauung stattgefunden?

Manuela: Die Trauung war um 14 Uhr und richtig schön. Die Standesbeamtin hat sich richtig viel Mühe gegeben und eine Freundin hat zwei Lieder („One moment in Time“ und „Du erinnerst mich an Liebe“) an einem weißen Flügel gespielt. Ein total rührender Moment. Nach der Trauung haben wir noch einen Sektempfang gemacht, danach haben wir uns umgezogen und für den Polterabend aufgebaut. Ein richtiger toller Abend mit Live-Band. Als um 18 Uhr ein richtiger Regenguss runter kam, hätte ich am liebsten losgeflennt. Zum Glück hat dieser pünktlich zu Beginn des Polterabends um 18:30 Uhr aufgehört und es wurde ein erfolgreicher Abend.

HOCHZEIT FEIERN: Und warum Polterabend und Standesamt an einem Tag?

Manuela: Ich kenne das eigentlich fast überwiegend nur noch so. Ich habe es selbst auch bei meiner Schwester vor vier Jahren erlebt. Ich fand das damals schon richtig gut. Seitdem habe ich gar nicht mehr drüber nachgedacht, es anders machen zu wollen. Und meinen Mann konnte ich davon zum Glück auch überzeugen.

HOCHZEIT FEIERN: Das Besondere an euren Hochzeitsfeierlichkeiten: Es waren Gäste aus drei Kontinenten dabei. Kannst du uns kurz darüber erzählen?

Manuela: Es ging eigentlich schon 1,5 Wochen vor

der Hochzeit los. Seit dem hatten wir volles Haus und immer viel Trubel. Erst kam von meinem Mann der Zwillingsbruder mit Freundin und Sohn aus Neuseeland angereist. Einen Tag später sind dann auch die Schwester meines Mannes mit ihrer Tochter und einer Freundin sowie meine Schwiegermutter aus Texas angereist. Seit dem hatte man gar keine Zeit mehr sich großartig Gedanken um die Hochzeit zu machen. Es war immer was los. Die Familie meines Mannes konnte uns aufgrund der Entfernung bei den Vorbereitungen ja nicht wirklich helfen, haben uns aber dafür in der einen Woche vor der Hochzeit noch eine Menge abgenommen.

HOCHZEIT FEIERN: Am 9. Juni habt ihr dann kirchlich in Gelnhausen geheiratet. Warst du nervöser als bei der standesamtlichen Trauung?

Manuela: Am Anfang war ich noch gar nicht nervös. Morgens kamen zwei Freundinnen zu mir, die sich auch bei mir zu Hause die Haare haben machen lassen, da wir alle beim selben Frise

ur sind. Wir haben viel gequatscht und einen Sekt getrunken. Später sind dann meine Schwester und meine Mutter mit dem Brautkleid dazu gestoßen. Die haben mir dann beim Anziehen geholfen. Bis dahin war eigentlich echt noch alles in Ordnung. Richtig nervös wurde ich dann eigentlich erst kurz bevor es losging. Als ich dann mit meinem Onkel (mein Vater lag leider im Krankenhaus und konnte nicht bei der Hochzeit dabei sein) vor der Kirche stand und wir darauf warteten, dass wir einziehen können.

HOCHZEIT FEIERN: Wie ist der Tag der kirchlichen Trauung abgelaufen?

Manuela: Die Kirchliche Trauung ging ca. 50 Minuten und war wieder mit Musikstücken von Freunden untermalt. Diese haben mit zwei Saxophonen, einer Trompete und einem Keyboard in der Kirche „The Rose“, „I will always Love you“ und „Everthing i do, i do this for you” gespielt. Wunderschön! Nach der Kirche haben dann meine Volleyballmädels Spalier gestanden und wir durften noch Tauben steigen lassen. Danach sind wir mit unserem Fotografen für zwei Stunden zum Fotomachen gegangen. Unsere Gäste sind bereits zu dem Saal gefahren, in dem wir gefeiert haben. Dort war der Sektempfang bereits vorbereitet. Als wir eingetroffen sind, wurde kurze Zeit später das Buffet geliefert, mein Mann hat dies mit einer kurzen Rede eröffnet und dann fing die Feier an.

HOCHZEIT FEIERN: Es konnten dann bestimmt ja nicht alle Gäste Deutsch. Wie habt ihr diesen Umstand gelöst?
Manuela: Es konnten eigentlich nur zwei Erwachsene und ein Kind gar kein Deutsch. Unser Pfarrer hat uns gefragt, ob wir eine zweisprachige Trauung möchten. Wir haben dann aber nach Rücksprache mit den Verwandten darauf verzichtet.

HOCHZEIT FEIERN: Eine Hochzeit zu planen, bei der Gäste aus der ganzen Welt anreisen, ist ja noch mal eine besondere Herausforderung. Gab es einen Punkt während der Organisation, der sich als besonders mühsam erwiesen hat?

Manuela: Eigentlich gar nicht. Meine Schwiegermutter hat nur vor Jahren einmal angedeutet, dass wir doch, wenn wir planen zu heiraten, ihr auf jeden Fall ein Jahr vorher schon Bescheid sagen sollen. Damit sie genug Zeit hat, sich nach Flügen umzugucken. Dies haben wir auch eingehalten. Wir haben ihr am 01.06.2011 gesagt, dass wir heiraten werden.

HOCHZEIT FEIERN: Warst du jemals genervt von den umfangreichen Hochzeitsvorbereitungen?

Manuela: Nee, das kann ich ganz klar verneinen. Da wir mit der Planung schon ein Jahr vorher angefangen haben, konnten wir uns ganz in Ruhe eine Sache nach der anderen vornehmen. Ich muss sagen, dass für uns richtig entspannt war.

HOCHZEIT FEIERN: Hattet ihr dann auch an besondere Hochzeitsbräuche gehalten, die bei uns nicht bekannt sind?
Manuela: Nein. Mein Mann und seine Familie sind ja Deutsche, sind halt nur ausgewandert. Daher gab es eigentlich auch nur so Sachen, die in Deutschland bekannt sind.

HOCHZEIT FEIERN: Was war für dich der schönste Moment während der Feierlichkeiten?

Manuela: Ganz klar: die kirchliche Trauung. Man hat ein wunderschönes Kleid an, die Haare sind sehr schön gemacht. Der Moment, in dem man in die Kirche einzieht, ist einfach unbeschreiblich. Dann hat mein Mann mir direkt in der Kirche, als er mich „entgegennahm“, gesagt, wie wunderschön ich aussehe. Und zu guter Letzt die Musik von unseren Freunden. Einfach alles unbeschreiblich.

HOCHZEIT FEIERN: Dein ganz persönlicher Tipp an alle zukünftigen Bräute?

Manuela: Wenn die Möglichkeit besteht, nehmt euch ruhig Zeit zum Planen. Zwar ist ein Jahr eine echt lange Zeit. Aber was bringt einem eine kurze Planungsphase, wenn man dabei total gestresst ist. Ich war wirklich zu keinem Zeitpunkt der Planung gestresst und fand das total gut. Ich wünschen allen zukünftigen Brautpaaren dabei gutes Gelingen!

HOCHZEIT FEIERN: Herzlichen Dank für den schönen Bericht und alles Liebe für die gemeinsame Zukunft.

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